Die Bewertung physischer Klimarisiken ist längst mehr als ein Spezialthema – sie gehört heute zu den Grundlagen guter unternehmerischer Entscheidungen. Für unsere Kunden bedeutet das vor allem eins: Sie können regulatorische ESG-Anforderungen, ein solides Risikomanagement und strategische Fragen endlich sinnvoll zusammenbringen. Denn die Auswirkungen von Klimarisiken sind längst konkret spürbar. Naturgefahren wie Hochwasser, Sturm oder Hitze betreffen zunehmend direkt Standorte, Vermögenswerte und ganze Geschäftsmodelle. Umso wichtiger ist es, diese Risiken nicht isoliert zu betrachten, sondern strukturiert zu analysieren und in bestehende Entscheidungsprozesse einzubinden.

Umso mehr freuen wir uns, dass unser Naturgefahrenmodell K.A.R.L. mit dem ESG Transformation Award 2026 in der Kategorie „ESG Leuchtturm“ ausgezeichnet wurde. Der Preis würdigt Lösungen, die ESG nicht nur als Pflichtübung sehen, sondern als echtes Steuerungsinstrument im Unternehmensalltag verankern – genau das ist der Anspruch, mit dem wir K.A.R.L. entwickelt haben.

K.A.R.L. macht physische Klimarisiken greifbar: präzise, nachvollziehbar und vergleichbar. Im Mittelpunkt steht die Analyse auf Standortebene, ergänzt durch eine objektspezifische Bewertung der Verwundbarkeit. Dabei werden Naturgefahren wie Starkregen, Erdbeben oder Hitze konkret auf einzelne Standorte und Objekte heruntergebrochen und in transparente Kennzahlen übersetzt. So entsteht eine belastbare Datengrundlage, die sowohl im Risikomanagement als auch im ESG-Reporting und bei strategischen Entscheidungen genutzt werden kann. Ein entscheidender Faktor für die Qualität von K.A.R.L. ist unser interdisziplinäres Team aus Geo- und Naturwissenschaften, das das Modell vollständig selbst entwickelt hat. Dadurch sind alle zugrunde liegenden Annahmen, Modelle und Bewertungslogiken fachlich fundiert und sauber dokumentiert. Diese Transparenz sorgt dafür, dass Ergebnisse nachvollziehbar bleiben – und schafft Vertrauen, sowohl intern als auch bei Aufsichtsbehörden, Investoren und Wirtschaftsprüfern.

Gleichzeitig hilft K.A.R.L. Unternehmen dabei, regulatorische Anforderungen effizient umzusetzen, ohne zusätzliche parallele Prozesse aufbauen zu müssen. Gerade im Bankensektor zeigt sich aktuell, wie eng regulatorische Vorgaben, Datenverfügbarkeit und operative Umsetzung miteinander verzahnt sind. Anforderungen aus CSRD, EU-Taxonomie oder aufsichtsrechtlichen Rahmenwerken erhöhen den Druck, Klimarisiken konsistent zu erfassen und in bestehende Prozesse zu integrieren. Hier setzt K.A.R.L. an: als verbindendes Element zwischen Klimarisikoanalyse, klassischem Risikomanagement und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Standortbezogene Analysen lassen sich direkt für Kreditentscheidungen, Portfolioauswertungen oder strategische Standortfragen nutzen.

Die Auszeichnung mit dem ESG Transformation Award sehen wir als Bestätigung – und gleichzeitig als Ansporn. Sie zeigt uns, dass unser Ansatz funktioniert: Klimarisiken nicht nur zu bewerten, sondern aktiv steuerbar zu machen. Gleichzeitig motiviert sie uns, K.A.R.L. weiterzuentwickeln.

Unser Ziel bleibt klar: physische Klimarisiken besser messbar, vergleichbar und langfristig beherrschbar zu machen – als festen Bestandteil eines zukunftsfähigen Risikomanagements und einer glaubwürdigen ESG-Strategie.

Ein besonderer Dank gilt unserem Team, unseren Partnern sowie unseren Kunden. Ihr Vertrauen, der kontinuierliche Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung haben maßgeblich dazu beigetragen, dass aus einer Idee eine praxistaugliche Lösung geworden ist, die heute einen konkreten Beitrag zur ESG-Transformation leistet.

Teamfoto bei Siegerehrung des ESG Transformation Award 2026
Fragen offen geblieben?

Lassen Sie uns persönlich sprechen!

Gerne beraten wir Sie zu allen Fragen rund um unsere Fachgebiete und informieren Sie über alle aktuellen Themen zu Gruppen-Unfall- und Transportversicherungen, Versicherungen Windenergie und unser KA Risk Lab.

Kontakt aufnehmen